2 Kommentare

  1. …schon als kleines Kind ( 9 ) habe ich sehr viel über de Tod nachgedacht.
    Immer wieder kamen Fragen wie.. was wird sein danach? gibt es was anderes ? Je Älter ich wurde, um so mehr veränderten sich auch die Fragen. Nicht nur weil es viele Todesfälle gab, mal Altersbedingt, mal plötzlich und unerwartet ( viel zu Jung zum sterben ). Nie habe ich die Frage gestellt: Warum ? Mit der Geburt ist der Tod bereits ein Teil deines Lebens, war immer meine Credo. Es ist auch nicht nur dahingesagt sondern fester Bestanteil meines Lebens, jeden Tag. Abends zu Bett gehen mit den Worten:.. lass die Nacht zu mir kommen, und morgens: … erneut ein Tag den ich lebe.
    Man wird nicht ergründen warum man hier bleiben darf ( langes Leben ) und noch weniger warum man jung gehen muss. Akzeptieren hier zu sein, und auch wieder gehen müssen,…ist wohl die GRÖSSTE ERKENNTNIS ..
    In diesem Sinne: …auf das viele Menschen Frieden und Erkenntnis erlangen.

  2. Ich bin auf diese Seite gestoßen, als ich nach dem Tod meines Partners auf verschiedensten Wegen nach unterstützenden Gruppen, Ideen etc. gesucht habe. Schon früh habe ich mich mit diesem Thema, bzw. meiner eigenen Haltung dazu auseinandergesetzt, heute sage ich: Glücklicherweise, denn so wusste ich, dass ich meinen todkranken Partner auf jeden Fall nach Hause holen und bis zum Ende bei ihm sein würde. 1981 habe ich schon in einem Praktikum in der Pflege sehr dafür gekämpft, einer todkranken Patientin das von ihr unbedingt gewünschte Sterben in ihrem Zuhause zu ermöglichen, ich war nur Praktikantin, Pflegedienste gab es da noch nicht, nur Gemeindeschwestern, es war nicht einfach, aber wir haben es ermöglicht. Als meine Tochter, heute 23 Jahre alt, mit 13 Monaten nach einer sehr langen Untersuchung sozusagen entlassen wurde mit:Sie wird wohl nicht alt werden, dachte ich nur noch über die Lebensqualität und nicht die Dauer nach. zum Glück hatten die Ärzte Unrecht.

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